Wasserbett kaputt: Reparatur der Wasserkammern
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Tritt Wasser aus der Matratze eines Wasserbetts aus, sollte grundsätzlich zunächst der Hersteller bezüglich seiner Gewährleistungspflicht, die innerhalb von zwei Jahren nach dem Kauf geltend gemacht werden kann, kontaktiert werden. Besteht allerdings kein Anspruch darauf, da die Frist hierfür abgelaufen ist oder andere Gründe vorliegen, können kleinere Schäden auch selbst mit den richtigen Hilfsmitteln ausgebessert werden. Eine undichte Stelle ist daran zu erkennen, dass sich Wasser in der Schutzwanne befindet. Ist hingegen lediglich die Liegefläche etwas feucht, kann es sich auch um durch Schwitzen und Kondensation entstandene Nässe handeln, die von selbst wieder trocknen sollte. Die Löcher können durch scharfe Gegenstände wie etwa eine im Bett vergessene Schere entstehen oder auch durch die Krallen von Haustieren verursacht werden. Darüber hinaus kann das Material poröse Stellen aufweisen, wenn es nicht ausreichend gepflegt wird. Die Gefahr, dass sich das gesamte Wasser in der Menge von ca. 600 bis 800 Litern aus der Matratze in den Raum entleert, besteht allerdings nicht, da die Flüssigkeit in der Wanne des Bettes aufgefangen wird. Kleinere Schadstellen lassen sich mit einem Reparaturset ausbessern, das speziell für Wasserbetten im Fachhandel erhältlich ist. Dieses kostet rund 4 Euro (Stand: 2011) und enthält alle Utensilien, die zum Abkleben des Lochs benötigt werden. Flicksets für Fahrradreifen sollten auf keinen Fall eingesetzt werden, da der Kleber die Schicht aus Vinyl beschädigen kann. Bei größeren Löchern sollte ein Fachmann kontaktiert werden, der sich das Wasserbett anschaut und mit seiner Ausrüstung gegebenenfalls Abhilfe schaffen kann. Dazu ist es mitunter auch notwendig, das gesamte Wasser aus dem Bett abzulassen, wenn sich der Schaden an der Seite der Matratze befindet. |

